Lesen Sie die Buch-
besprechung von
Sigrid Schulz:
Zwischen Bühne, israelischen Panzern
und der Schulbank
Monika Kampmann:
Portrait einer bärenstarken Frau
[Zur Rezension]
"Tu was, dann tut sich was"
von Gisela Schwarz
[Zur Rezension]
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Kommentar aus dem Publikum zum Konzert "Parodien" am So 20.03.2016 in Schloss Eulenbroich:
"Ich möchte mich bei Euch für den beeindruckenden Abend bedanken. Es war wunderbar vom Aufbau, Inhalt und Niveau. Ganz besonders auch Eure gemeinsame Gestaltung und die entzückende Präsentation von Monika. Einfach mitreißend. Obwohl ich einiges nicht ganz verstanden habe, habe ich mich von dem Ganzen mitreissen lassen. Ihr Zwei seid unwiderstehlich und genial. Mit herzlichen Grüßen bis auf bald mal wieder. Brigitte Friesdorf"
"So locker und mit so viel Fröhlichkeit wurden zum Teil noch nie gehörte Lieder vorgetragen und waren einfach Balsam für unsere Seelen...." ... "Dieser Nachmittag mit all seienn Liedern und Texten hat uns
mehr gegeben als manche Sonntagspredigt." (L.u.H.Spanke)
"Euer musikalischer Auftritt einfach grandios!" (Käthe Berghausen)
"Man wird nie satt, auch nicht bei der abschließenden Zugabe von Reinhard Börner: "Jeden Tag so zu leben“, und es bedurfte schon einiger kölscher Zugaben, und abschließend natürlich des unabdingbaren Berzau-Evergreens "Kutt jot heim!", um ein höchst zufriedenes Publikum zu den Schloss-Portalen hinaus
zu singen." (Hanjo Schiefer)
"Viele nachdenkliche und zum Schmunzeln anregende Lieder und Texte füllten das Konzertprogramm: andächtige Stille, jugelnder Applaus, freudiges Mitsingen und die lachenden Augen in den Gesichtern
des Publikums waren Dank und Anerkennung an die beiden Künstlerinnen." (Dagmar Happ)
"Auch für die des Kölschen weniger mächtigen Zuhörer ist abwechselungsreich Verständliches in Hochdeutsch dabei, manchmal auch mit im Dialog gelesenen Texten. Das alles erzeugt Gelassen- und Ausgeglichenheit, macht Freude beim Zuhören, sodass man eigentlich nicht genug bekommen kann,
was die beiden Musikerinnen mit vom Publikum erklatschten Zugaben reichlich bedienen".
(Ilo und Günter Jeschke)
KÖLSCHE WEIHNACHT
Kerstin Dietz, Neuss:
"Dass Weihnachten nicht nur drei freie Tage bedeutet, sollte jedem Christen klar sein, aber es hat wohl
für jeden einzelnen Menschen eine andere Bedeutung....Den Gottesdienst, den die beiden Frauen
Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau( Red) gestalteten, war mehr als fröhlich und angenehm,
man kam nicht umhin, einmal gründlich über seine eigene Einstellung zu Weihnachten nachzudenken. Immer wieder schaffte es Monika Kampmann, die Gemeinde zum Mitsingen anzuregen, zum Nachdenken anzuhalten, zum Schmunzeln ….. oder auch einmal zum Schweigen zu bringen."
Ab Ende November sind Ingrid Ittel-Fernau und Monika Kampmann wieder unterwegs in der Region mit ihrem Weihnachtsprogarmm ... "Natürlich sind wir mit vollem Herzen dabei, unsere 'Kölsche Weihnacht'
ist immer wieder anders.
Kölsche Pänz em Veedel - en Nippes - Folge 5
Freitag 13.06.2014 18:00 Uhr Edith-Stein-Realschule, Leitung Frau Dorothee Gooßens
„Kölner Schülerinnen und Schüler singen, spielen und tanzen kölsche Lieder und Texte“
Man erwartet an einem dreizehnten Freitag erst einmal nichts Gutes. Welch ein Glück, dass ich der Einladung von Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau zu o.g. Veranstaltung trotzdem gefolgt bin!
Ich durfte in der ersten Reihe Platz nehmen und saß zwischen Herrn Prof. Noll und einigen der engagiert mitgehenden Schul-Leiterinnen. Es war ein wunderbares Erlebnis!
Fünf Schulen (siehe unten) gaben sich hier in der Aula des Edith-Stein-Gymnasiums ein kölsches Stelldichein; geschätzte hundertzwanzig Kinder waren von etlichen Lehrkräften auf den Punkt vorbereitet, stimmgewaltig kölsche Lieder und Krätzchen vorzutragen, kölsche Texte und Zweier-Gespräche zu rezitieren, Tänze zu kölschen Lieder aufzuführen oder kölsches Liedgut instrumental umzusetzen. Ungezählt viele Nationen machten mit beim Singen und Ausgestalten unserer Stadtsprache!
Mein immerwährendes Credo, dass es vollkommen egal sei, aus welchen Kulturen unsere Schulkinder stammen, alle können Kölsch lernen, bestätigte sich hier zu hundert Prozent.
Das wäre gewiss nicht so locker und fröhlich gelungen, wenn nicht Monika Kampmanns überaus ausdrucksvollen Hände und Arme im Spiel gewesen wären! Sie trieb die Kinder leicht und doch fordernd zu immer neuen Höchstleistungen an, und mit der bewährten Klavier-Unterstützung von Ingrid Ittel-Fernau gelang das überzeugend. Die Beiden sind gleichzeitig die Initiatorinnen der „Kölsche-Pänz“- Veranstaltungen. Wie gut, dass es sie gibt!
Alle Teilnehmer und Mitgestalter sind hoch zu loben, z.B. die, die sich um den guten Ton kümmerten, die Eltern, die die gut bestückte Kuchen-, Snack- und Getränkebar betreuten (natürlich war alles selbst hergestellt, was man nur selbst herstellen konnte!). Auch die Lehrkräfte, die die Kinder vorbereiteten, und die Schul-Leiterinnen und Schulleiter, die den Klassen die Teilnahme ermöglichten, sind hervor zu heben..
Zwei sind jedoch besonders zu erwähnen: die Schul-Leiterin, Frau Gooßens, die den gesamten Schulbereich der Edith-Stein-Realschule zur Verfügung stellte (nicht nur die Aula, sondern auch etliche Proberäume und der Schulhof standen zur Verfügung, wo die Kinder in Erwartung ihres Auftritts überschießende Emotionen vorab loswerden durften) und Regina Nick, eine hoch motivierte Lehrerin dieser Schule, die in ihrer Art der Veranstaltungs-Moderation mit Monika Kampmann in eine herrlich selbstverständliche Konkurrenz trat; ich habe bei ihr und allen anderen beteiligten Lehrkräften schnell begriffen, wie überzeugend verantwortungsbewusst man mit Kindern umgehen kann, so man es mit Herz und Verstand tut.
Sternsingerschule, Leitung Frau Merkl; Mathilde-von-Mewissen-Schule / Frau Achtergarde;
Erich-Kästner-Gymnasium / Frau Borstell;
Kath. Hauptschule Bülowstraße: Einzelleistung Gesang: Michelle Schenk;
Regina Nick: Edith-Stein-Realschule
Aus dem Kölner Stadtanzeiger
von Matthias Pesch und Norbert Ramme (05.12.11):
Aus seiner Feder stammen Lieder wie "Mer schenken dä Ahl e paar Blömcher oder "Ne Besuch em Zoo": kölsche Hymnen, die jeder
kennt. Nun ist der geniale Texter und Komponist Hans Knipp gestorben.
Fast 900 Lieder hat Hans Knipp in den letzten Jahrzehnten veröffentlicht – eine ganze Reihe sind Evergreens geworden.
KÖLN - Der bedeutendste und wohl auch erfolgreichste Texter und Komponist kölscher Lieder ist tot. Hans Knipp, der für viele Hits
von den Bläck Fööss und den Paveiern mitverantwortlich war, ist am Freitag mit 65 Jahren in einem Krankenhaus in
Altenkirchen an Herzversagen verstorben. "Knipp hatte eine unglaublich kölsche Seele. Er hat die Stadt und ihr Milieu beschrieben und in
wunderbare Worte gepackt wie kein anderer", sagt Ex-Prinz Wicky Junggeburth, der seit 1994 mit Knipp zusammengearbeitet
hatte. "Für mich war er der Größte, auf einer Stufe mit Willi Ostermann. Was er konnte, konnte sonst niemand." Noch im Oktober hatte man gemeinsam das Lied "Ich ben doheim in mingem Kölle" aufgenommen. Knipp schrieb den Text, Junggeburth die Musik dazu.
"Es ist wohl sein letztes Lied", vermutet dieser.
In Mülheim geboren, absolvierte Knipp nach dem Besuch des Humboldt-Gymnasiums eine kauf-
männische und eine
Werbefotografen-Lehre.
1968 erschien seine erste Schallplatte: "Mer schenken dä Ahl e paar Blömcher", die auch in der Version von Lotti Krekel zum Hit wurde. Ein Jahr später kam "Ne Besuch em Zoo" mit Horst Muys auf den Markt.
Es folgte eine 40-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Fööss. Er ließ den Dom in Kölle und die Buure tanzen. Knipp schrieb die Geschichten von "Ming eetste Fründin", dem "Wasser vun Kölle", dem "Stammbaum" und viele andere mehr. Bömmel Lückerath: "Er war unser Wegbegleiter von Anfang an.
Sein Tod ist ein unersetzlicher Verlust."
Seit 30 Jahren arbeitete Knipp auch eng mit den Paveiern zusammen: von "Ich han de Musik bestellt"
und "Buenos Dias Matthias" bis zu "Heimat is", deren aktuellem Sessionstitel.
Hans Knipp hat aber auch viele hochdeutsche Texte geschrieben: Das Konzert am 9.2.2012 im der Zündorfer Kapelle bringt
Auszüge in Text und Lied aus: "Das Leben ist ganz nah", musikalische Gedanken vom Werden und Vergehen (im Jahre 2001 im Deutschlandfunk aufgeführt). Hier erweist sich Hans Knipp geradezu als Philosoph, der um Freud und Leid im Leben weiß, der die Vergänglichkeit des Lebens als selbstverständlich hinnimmt, der aus all dem, was er sieht und erlebt, seine Freude schöpfen und vielen Menschen Mut machen kann. "Wenn alles um dich zusammenbricht, die Hoffnung bleibt doch besteh'n."